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Vorgehensweise

Zur Transparenz und Verständlichkeit an dieser Stelle einige Sätze zu unserer Vorgehensweise.

Über den Tellerrand hinaus und wieder zurück

Zuerst klären wir gemeinsam mit Ihnen, worum es geht. Das ist als Externer manchmal leichter als als Interner, denn wir können zugleich von innen und von außen auf Ihr System schauen. Die Innensicht entspricht dem Wesen des Unternehmens. Die Außensicht der Wahrnehmung des Kunden. Ziel unserer Arbeit ist es, das Wesen Ihres Unternehmens und die Wahrnehmung Ihrer Kunden in Einklang zu bringen.

Wenn Sie als Kunde bereits wissen, was es Zentrales über Ihr Unternehmen zu sagen gibt, geben Sie uns ein Briefing mit Ihren gewünschten Zielen und wir starten direkt mit Schritt 2. Ansonsten fangen wir mit Schritt 1 an.

Schritt 1: Klären, worum es geht

In guten Unternehmen gibt es immer etwas, womit die Menschen, die dort arbeiten, untereinander verbunden sind. Dieses Etwas prägt ihre Dienstleistungen und Produkte, unterscheidet sie von Wettbewerbern. Geschäftsführung und Mitarbeiter handeln nach einer bestimmten Philosophie und nach bestimmten Werten. Aber meist bleibt dieses Etwas intuitiv und unausgesprochen.

Dieses Besondere greifbar und formulierbar zu machen, ist im ersten Schritt unsere Aufgabe. Von dem, was uns die Menschen über ihr Unternehmen erzählen, was sie stolz macht, was sie für gelungen halten, wie sie miteinander umgehen, welche Details welche Bedeutung haben - von diesen konkreten Dingen schließen wir zurück auf das Dahinterliegende, auf das, was dieses Unternehmen im Innersten zusammenhält. Wir suchen das zugrunde liegende Muster. Unsere Vorgehensweise ist hier bottom up, wir schließen also von Konkretem auf Abstraktes (induktive Rückschließung).

Haben wir diesen Angelpunkt gefunden, formulieren wir ihn mit einem Positionspapier und stimmen es zur Feinjustierung mit Ihnen ab. Er ist Referenzpunkt sowohl für Ihr Unternehmen wie für Ihre Kommunikation. Es geht hierbei um Ihre Identität. Wir erfinden Sie nicht, sondern wir machen Ihre implizite Identität formulierbar und damit sichtbar.

Schritt 2: Sagen, was zu sagen ist

Von dieser abstrakten Ebene ausgehend folgern wir die Anforderungen für die konkreten Kommunikationsmaßnahmen, die Leitlinien für Unternehmenskommunikation. Sie legen fest, wie Werte und Mehrwerte kommuniziert werden, welche positive Kaufvision beim Kunden erweckt werden soll, wie das Unternehmen seinen Partnern gegenübertritt. Sie definieren Haltung, Ton und Stimme. Auswahl, textliche Umsetzung und Gestaltung der Maßnahmen müssen den Vorgaben entsprechen. Eins folgt aus dem anderen, eine Kette von logischen Schlüssen, an deren Ende konkrete Kommunikationsmaßnahmen stehen, die ihren Zweck erfüllen. Die Herleitung der Kommunikationsstrategie und ihre Umsetzung erfolgen umgekehrt, also top down. Hier schließen wir von Abstraktem auf Konkretes (deduktive Herleitung).

Der Rest ist Handwerk.

Die Strategie zum Ziel führen

Eine Kommunikationsstrategie hat ihr Ziel erst erreicht, wenn sie für die entsprechende Zielgruppe auch spürbar wird. Jede Strategie ist wertlos, wenn das Unternehmen seinen Kunden und Partnern letzten Endes doch mit austauschbaren Formeln gegenüber tritt.

Je komplexer die Herausforderungen sind, um so spannender die Aufgabe: Der Komplexität Rechnung tragen und doch klar sein. Bisheriges verabschieden und Vorfreude auf Neues wecken. Über Leistungen sprechen ohne zu prahlen. Beruhigend und fordernd sein. Hochtechnologisch und verständlich. Understatement und Meinungsführerschaft. Heterogenität ohne Beliebigkeit. Aktion ohne Aktionismus. Die Quadratur des Kreises. Das alles geht.