Kommunikation im Zeitalter der Informationsfreiheit

Kommunikation heute muss glaubwürdig, authentisch und stimmig sein. Nur das sichert eine nachhaltige Kundenzufriedenheit. Früher oder später merken Kunden, ob das, was ihnen versprochen worden ist, mit dem übereinstimmt, was sie bekommen. Warum sollten sie jemandem vertrauen, der ihnen etwas vormacht?


Die Möglichkeiten der digitalen Welt mit ihren pluralen Informationskanälen, freiem Zugang zu Wissen und kompetenter werdenden Märkte potenzieren diesen Effekt. Jedes Handeln hinterlässt auffindbare Spuren im Netz, Blogs spüren Unstimmigkeiten auf, Verbraucher schließen sich in Bewertungsportalen zusammen, Rückkopplungsprozesse ermöglichen das Poolen von lokalen Informationen. Für Unternehmen, Institutionen und Verbände wird es immer schwerer, Informationsflüsse zu lenken und die Deutungshoheit zu behalten. Fehlinformationen kommen früher oder später ans Licht und verspielen das Vertrauen der Märkte.
Das alles hat Auswirkungen auf die Kommunikation von Unternehmen. Authetisch zu kommunizieren liegt im eigensten Interesse von Unternehmen.

Das Cluetrain-Mainfest hat um die Jahrtausendwende das Ende des Marketing und der Unternehmenskommunikation vorhergesagt. Diese Ansicht teile ich nur halb: Es war das Ende des Marketing, das verschleiert, verkleidet und unter falschem Namen verkauft. Die Zeit des schlüssigen und stimmigen Marketing, welches das tatsächliche Profil von Unternehmen transparent macht, hat gerade erst begonnen.

(wirklich, das musste doch mal gesagt werden…)

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