Wie entstehen offene Werke? Was unterscheidet offene von geschlossenen Systemen und unter welchen Bedingungen bringen sie Sinnvolles hervor? Ausgehend von der bereits auf der re:publica 2009 vorgestellten These, dass Volksmärchen eine frühe Form des User Generated Contents darstellen, wagt dieser Beitrag für die stARTconference 09 den Schritt hin zu einer Poetik offener Werke.

Die Entstehungsmechanismen, nach denen Märchen, Open Source Software, Wikipedia-Artikel und andere mittels Web-2.0-Technologien generierte Werke entstehen, werden analysiert und in Beziehung gesetzt. Ein Blick über den Tellerand der Disziplinen lohnt sich, denn wir finden hier nichts geringeres als die Unterströmungen, die den gegenwärtigen Medienwandel tragen und die Ursache für den z.T. heftig geführten Kulturkampf zwischen Print und Online sind.

Ein schriftlicher Beitrag folgt in dem Tagungsband der stARTconference, der im Frühjahr im transcript Verlag erscheint.

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3 Kommentare zu “Die Genese offener Werke”

  1. Ein paar Gedanken zur stART.09 « Das Kulturmanagement Blog

    [...] Folien und der Videos darauf, was für Perlen dort zu entdecken waren. Gerade eben habe ich mir die Präsentation von Sabria David angeschaut, in der sie zeigt, dass z.B. das Thema User-Generated-Content gar nicht so neu ist. Ihre [...]

  2. Diskurs: ein hin- und hergehendes Gespräch | TEXT-RAUM

    [...] Womit hat es eigentlich angefangen? Mit einem Buch? Einem Zeitungsartikel? Einer Talkshow? Oder mit einer Girlande von Twittermeldungen und Blogbeiträgen? Das lässt sich nicht genau feststellen. Sicher ist jedenfalls eine Zunahme an Äußerungen zum Thema Medienwandel. Ich finde das gut, schließlich ist der Medienwandel auch eines meiner Lieblingsthemen. [...]

  3. Avantgarden, Halbwertszeiten und eine hochgezogene Augenbraue | TEXT-RAUM

    [...] - den Einfluss des elektrischen Zeitalters auf die Literalität. Er sagte ein Wiedererwachen der Oralität[12], eine Retribalisierung und das Ende der Gutenberg Galaxie vorher. Alle Veränderungen, die [...]

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